Der Reality Loop im Alltag

//Der Reality Loop im Alltag

Der Loop wirkt aber auch im Alltag. Wenn jemand – nur weil er denkt, glaubt und somit »weiß«, er könne den eigenen Arm nicht mehr anwinkeln – selbigen Arm (der wie ein Stahlträger in der Luft steht) tatsächlich nicht mehr anwinkeln kann …

mitdemelefantdurchdiewand.de/katalepsie

 

… Dann frage ich mich: Wie oft glauben wir im »echten« Leben: »Ich kann das nicht!« Und welche Auswirkungen hat das dann auf unseren Körper, der mit allen möglichen Mitteln – von Angst über »Aufschieberitis« bis Krankheit – dafür sorgt, dass wir recht behalten?

Schauen wir uns den Loop einmal am einfachen und leicht plakativen Thema Erfolg an:

 

Thomas ist ein Mann, der weiß (also ernsthaft glaubt), dass er erfolgreich ist. Wissen ist immer nur »ernsthaft glauben«. Thomas weiß: Was immer er anpackt, wird zu Gold. Dafür hat er in seinem Leben eine ganze Menge »Beweismaterial« gesammelt.

Gerade steht er wieder kurz vor einem neuen Projekt, einer neuen Chance.

Und was passiert, in seinem Gehirn? Natürlich hat er bestimmte Bilder im Kopf. Davon, wie es werden wird.

Eine innere Stimme, die sagt: »Ja, das wird gut!« Entsprechend fühlt er sich – und dementsprechend kommt er ins Handeln.

Sein Handeln bringt Ergebnisse – also eine Erfahrung. Auch dieses Projekt wird ein voller Erfolg. Und hinterher weiß er: »Hab ich doch gesagt, dass es funktioniert!«

 

Fabian wiederum hat ganz andere Gedanken und Bilder im Kopf. Er will sich selbstständig machen. Auch er hat schon jede Menge »Beweismaterial« dafür gesammelt, dass es NICHT funktioniert. Er hat entweder selbst schon erlebt, dass Projekte, die er gestartet hat, im Sand verlaufen sind – oder er hat Menschen in seinem Umfeld, die ihm Horrorgeschichten erzählt haben. Auch das ist Beweismaterial.

 

Fabian geht also ganz anders an sein Projekt ran: »Na ja, ich weiß nicht so recht, hoffentlich geht das alles gut … « Er sieht vor seinem inneren Auge, wie ihn die Leute auslachen (statt ihn zu bejubeln), und malt sich aus, wie alles danebengeht. Keine Frage: Fabian produziert andere Gefühle im Körper, kommt anders ins Handeln und kreiert ganz andere Ergebnisse als Thomas – oder gar kein Ergebnis, was auch ein Ergebnis ist. Hinterher kann er sagen: »Hab ich’s doch gesagt, hat nicht funktioniert!«

 

Ich bin kein Freund eines blinden positiven Denkens, weil ich nicht glaube, dass es damit getan ist, dass Fabian einfach positiver denkt, und dann wird alles gut. Aber ich bin überzeugt, dass wir bewusst in alle vier Boxen eingreifen können, um die Qualität der Realität, die wir leben, die Qualität der Beziehungen, des persönlichen Glücks, der Gesundheit und auch unseres Erfolgs auf ein ganz neues Level zu heben. Deshalb möchte ich auf jede Box einzeln im Detail eingehen – und dir für jeden dieser vier Bereiche handfeste Strategien an die Hand geben, die du direkt heute umsetzen kannst, um dein Unterbewusstsein auf Erfolg zu programmieren.

 

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By |2020-02-06T09:48:34+00:00Dezember 2nd, 2019|Alle|0 Comments

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